Dauerausstellung "Verfolgte Sozialdemokraten"

„Gedenken und Erinnern – Das Schicksal der Landtagsabgeordneten der sächsischen SPD im 3. Reich“
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Die Ausstellung kann täglich von interessierten Bürgerinnen und Bügern
in der Zeit von 10.00 bis 18.00 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.
Zum Einlass benötigen Sie lediglich Ihren Personalausweis.

"Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht"
Otto Wels am 23. März 1933 in seiner Rede gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz
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Am Freitag, den 30. Januar 2009, eröffnete die SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag ihre Dauerausstellung „Gedenken und Erinnern – Das Schicksal der Landtagsabgeordneten der sächsischen SPD im 3. Reich“ mit einer Gedenkveranstaltung im Landtag.

Ab 30. Januar 1933 konnten die Nationalsozialisten ihre mörderische Diktatur aufbauen. Gegner wurden schnell ausgeschaltet, die SPD wie alle anderen Parteien außer der NSDAP verboten. Sozialdemokraten mussten ihre Heimat verlassen, wurden verhaftet, gefoltert und sind in Gefängnissen oder Konzentrationslagern umgekommen. Trotzdem haben viele für die Demokratie und gegen Willkürherrschaft gekämpft.

„Das Schicksal dieser Sozialdemokraten ist uns auch heute Mahnung dafür, die Demokratie gegen ihre Gegner zu verteidigen“, sagte Martin Dulig, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, anlässlich der Eröffnungsveranstaltung.

„Beispielhaft für alle Sozialdemokraten möchten wir an die sechs Abgeordneten Eugen Fritsch, Christian Ferkel, Friedrich Langhorst, Max Sachs, Richard Lipinski und Hermann Liebmann erinnern, die als Mitglieder der damaligen SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag dem Terror und der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten zum Opfer fielen“, so Dulig weiter.