Jetzt ist die Stunde der Hilfe
Martin Dulig, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt:
„Hilfe für Hochwasseropfer muss schnell anrollen.“
„Jetzt ist die Stunde der Hilfe: Die Staatsregierung muss umgehend dafür sorgen, dass die Hilfe für die Hochwasserofer schnell und unbürokratisch anrollt. Das ist es, was die Betroffenen vor Ort nun völlig zu Recht von uns erwarten.
Der Freistaat Sachsen verfügt im Sondervermögen ‚Aufbauhilfefonds Sachsen 2002‘ noch über 445 Millionen Euro. Diese Gelder sind zwar für die Beseitigung der Schäden durch das Hochwasser von 2002 zu verwenden. Aber wie könnten wir das Geld heute besser verwenden, als für die Opfer der aktuellen Hochwasserkatastrophe? Ich erwarte daher von Ministerpräsident Tillich, dass er sich in Berlin dafür einsetzt und alles möglich macht, damit die Hilfe zügig bei den Betroffenen ankommt.
Später müssen wir uns dann aber die Fragen stellen, ob die Hochwasserprävention in Sachsen ausreichend ist und ob Strukturen und Abläufe im Notfall optimal organisiert sind. Eine unaufgeregte und ehrliche Analyse der Geschehnisse ist dann unausweichlich.“
