Köpping: „Geplante ENKA –Abwicklung ist Heuschreckenpolitik“
Zur angekündigten Schließung von ENKA, erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD- Landtagsfraktion Petra Köpping:
"Jetzt sind Ministerpräsident Tillich, Wirtschaftsminister Morlok und der neue Ostbeauftragte de Maiziere gefordert. ENKA darf nicht sterben", so Köpping. Zuvor war bekannt geworden, dass der Insolvenzverwalter auf der Gläubigerversammlung am kommenden Montag die Abwicklung von ENKA verkünden wolle.
"Bis dahin zählt jede Sekunde“, so Köpping. Die verbleibende Zeit müsse genutzt werden, um einen Investor zu finden, damit Arbeitsplätze in Elsterberg erhalten werden können. Die Entscheidung der ENKA- Unternehmensleitung ohne nachvollziehbare wirtschaftliche Gründe 380 Arbeitsplätze wegzurationalisieren sei blanke Heuschreckenpolitik.
„Jetzt kann Ministerpräsident Tillich beweisen was sein Wort wert ist.“ Er habe zwar im Wahlkampf Unterstützung zugesagt, bisher sei davon allerdings wenig zu merken gewesen.
Die verbleibende muss Zeit muss genutzt werden – um die Schließung aufzuschieben und alles zu tun um einen Investor zu finden um ENKA und seine Arbeitsplätze in Elsterberg zu erhalten. Die sächsische SPD unterstützt den entschlossenen und gemeinsamen Kampf von Belegschaft, Gewerkschaft, Verantwortlichen der Stadt und des Landkreises für den Erhalt von Arbeitsplätzen im Vogtland.
