Neue Staatsregierung muss den Sozialen Arbeitsmarkt in Sachsen sichern und weiter ausbauen

Autor: 
Stefan Brangs
Datum: 
15.09.2009

Stefan  Brangs, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt zu den laufenden Koalitionsverhandlungen zwischen sächsischer Union und FDP:

„Gerade jetzt in der Krise gilt es, Langzeitarbeitslosen eine Perspektive zu geben. Mit dem Kommunal-Kombi haben wir das in den letzen Jahren gut begonnen: Bis Ende diesen Jahres werden wir für mehr als 7.000 sächsische Langzeitarbeitslose sozialversicherungspflichtige zusätzliche Arbeitsplätze in den Bereichen Kultur, Sport und Jugendhilfe ermöglicht haben. Die Idee für den Kommunal-Kombi haben wir in Sachsen geboren. Kein anderes Bundesland hat so viele Landesmittel bereitgestellt und Arbeitsplätze geschaffen wie Sachsen.

 

Ich fordere die neue Staatsregierung auf, das Begonnene konsequent fortzusetzen. Der Kommunal-Kombi ist in Sachsen ein großer Erfolg, der dauerhaft gesichert und weiter ausgebaut werden muss. Der Soziale Arbeitsmarkt macht deutlich, dass auf Landesebene aktive Arbeitsmarktpolitik machbar und sinnvoll ist.

 

Im Gegensatz zu Schwarz-Gelb glauben wir Sozialdemokraten nicht daran, dass der Markt schon alles richten werde. Wir fühlen uns auch denjenigen verpflichtet, die auf dem ersten Arbeitsmarkt kaum oder keine Chancen haben. Deshalb werden wir auch weiterhin das Recht auf Arbeit für alle einfordern und uns für jeden einzelnen Arbeitsplatz im Freistaat einsetzen.“

Press-ID:
09-221